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Experimente in Licht und Bewegung
9.11.2018–10.3.2019

Ausstellung

Das Staatliche Bauhaus prägte mit seinem innovativen Anliegen, die strengen Grenzen zwischen bildender, darstellender und angewandter Kunst aufzulösen, zahlreiche Künstlerinnen und Künstler. Mit der Ausstellung „Bauhaus und Amerika. Experimente in Licht und Bewegung“ überschreitet das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster ebenfalls Grenzen: Bewusst richtet es den Blick auf die wechselseitigen Beziehungen der nach Amerika emigrierten Bauhäusler zu amerikanischen Kunstschaffenden. Ausgehend von der Bauhausbühne konzentriert sich die Ausstellung dabei auf die bisher wenig beachteten Licht- und Bewegungsexperimente. Licht- und kinetische Kunst, experimentelle Fotografie und Filme bis hin zu Tanz- und Performancekunst aus den 1920er Jahren bis heute zeigen den weitreichenden Einfluss der vom Bauhaus geprägten Ideen bis in die Gegenwart und ermöglichen einen Einblick in das experimentelle Schaffen von über 50 Künstlerinnen und Künstlern.

LICHTRÄUME
Ein Highlight der Ausstellung ist die Gegenüberstellung des berühmten LICHT-RAUM-MODULATOR von László Moholy-Nagy mit der Apparatur für die FARBENLICHTSPIELE von Ludwig Hirschfeld-Mack, die seit langer Zeit wieder zusammen in Deutschland zu sehen sind. Mit der Reaktivierung der Lichtspielapparaturen ermöglicht das Museum eine einmalige Licht-Raum-Erfahrung. Täglich um 11 und 16 Uhr ist Moholy-Nagys LICHT-RAUM-MODULATOR für 15 Minuten in Aktion zu erleben.

TANZTHEATERMÜNSTER
Das Museum kooperiert institutionsübergreifend mit dem TanzTheaterMünster. Unter der Leitung des Choreografen Hans Henning Paar hat das Theater den grenzüberschreitenden Abend UNKNOWN TERRITORIES entwickelt, der die Ideen des Bauhauses in die Gegenwart überführt. Weitere Informationen, Tickets und Termine unter www.theater-muenster.com

TANZPERFORMANCE | Trailer
Die Auswirkungen der Bauhausbühne auf den modernen Tanz veranschaulichen die Choreografen Matthias Markstein und Isaac Spencer, die zusammen mit der Bühnenbildnerin Nora Maria Bräuer die Tanzperformance MESH für die Ausstellung entwickelt haben.

Chronologie

1919

Walter Gropius gründet in Weimar das Staatliche Bauhaus. Die Kunstschule strebt eine ganzheitliche gestalterische Ausbildung an, in der Kunst und Handwerk zusammengeführt werden sollen. Dabei gilt: Das Ziel aller bildnerischen Tätigkeit ist der Bau! Neben Architektur und Design werden auch Malerei, Fotografie, Tanz und Theater gefördert. Zahlreiche bedeutende Künstlerinnen und Künstler der Moderne lehren und studieren am Bauhaus, wie Josef und Anni Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Lyonel Feininger, Oskar Schlemmer, Xanti Schawinsky und László Moholy-Nagy.

1920

Josef Albers beginnt sein Studium am Bauhaus, zwei Jahre später folgt Anni Albers

1921

Einrichtung einer Bühnenwerkstatt am Bauhaus unter der Leitung von Lothar Schreyer

1923

Berufung von László Moholy-Nagy an das Bauhaus; Übernahme der Bühnenwerkstatt durch Oskar Schlemmer; erste große Bauhaus-Ausstellung in Weimar erhält internationale Aufmerksamkeit; Gropius prägt den Leitsatz: Kunst und Technik – Eine neue Einheit

Ab 1924

Werke von Paul Klee, Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger und Alexej von Jawlensky werden unter dem Namen The Blue Four in USA ausgestellt.

1925

Umzug des Bauhauses nach Dessau

1926

Die International Theatre Exhibition in New York zeigt Entwürfe der Bauhaus-Bühne

1927

Einrichtung einer eigenen Architekturabteilung; Aufnahme von Studierenden aus Amerika; Besuch von Alfred Barr, späterer Direktor des 1929 gegründeten Museum of Modern Art in New York

1928

Walter Gropius wird als Direktor von Hannes Meyer abgelöst; Moholy-Nagy verlässt das Bauhaus

1930

Ludwig Mies van der Rohe wird Direktor mit Josef Albers als Stellvertretung; Moholy-Nagys Buch The New Vision wird in den USA veröffentlicht; erste amerikanische Ausstellung zum Bauhaus an der Harvard Society for Contemporary Art

1932

Schließung des Bauhauses in Dessau; Umzug der Kunstschule als private Einrichtung nach Berlin

1933

Machtübernahme der Nationalsozialisten; Schließung des Bauhauses in Berlin; Berufung von Josef und Anni Albers an das 1933 gegründete Black Mountain College in North Carolina

1936

Berufung von Xanti Schawinsky, Mitarbeiter der Bauhaus-Bühne, an das Black Mountain College

1937

Ausstellung Entartete Kunst in München, Berufsverbot vieler Kunstschaffenden in Deutschland, Emigrationswelle; Gründung des New Bauhaus in Chicago mit Moholy-Nagy als Direktor und György Kepes als Leiter der Lichtwerkstatt; Gropius wird Professor an der Harvard University in Cambridge

1938

Schließung des New Bauhauses; große Retrospektive zum Bauhaus 1919–1928 am Museum of Modern Art in New York mit anschließender Tournee, darunter zahlreiche Werke der Bauhaus-Bühne; Mies van der Rohe immigriert in die USA

1939

Wiedereröffnung des New Bauhauses in Chicago als School of Design; Ausbruch des Zweiten Weltkrieges

1941

Der Komponist und Künstler John Cage erhält einen Lehrauftrag für experimentelle Musik an der School of Design in Chicago

1944

Josef Albers initiiert die Sommerkurse am Black Mountain College; Umbenennung der School of Design in Chicago in Institute of Design

1945

Ende des Zweiten Weltkrieges

1947

Große Retrospektive für den 1946 verstorbenen Moholy-Nagy im Museum of Non-Objective Art, New York (Solomon R. Guggenheim Museum),  Veröffentlichung seines Lehrbuches Vision in Motion

1948

Robert Rauschenberg studiert am Black Mountain College, Josef Albers wird Rektor, John Cage ist erstmals Gastdozent

1949

Anni Albers erhält als erste Weberin eine Ausstellung am Museum of Modern Art in New York; das Institute of Design in Chicago wird Teil des Illinois Institute of Technology

1950

Berufung von Josef Albers als Professor an die Yale University in New Haven, an der er spätere Op-Art- Künstler wie Richard Anuszkiewicz und Julian Stanczak unterrichtet, Beginn seiner Bilder-Serie Homage to the Square

1952

John Cage führt zusammen mit Robert Rauschenberg und dem Choreografen Merce Cunningham die Performance Untitled Event am Black Mountain College auf; große Bauhaus-Retrospektive am Busch-Reisinger-Museum Harvard in Cambridge

1957

Schließung des Black Mountain College; erste Ausstellung von Josef Albers in Deutschland mit Stationen in Hagen, Kassel, Münster und Ulm; Gründung der Künstlergruppe ZERO von Otto Piene und Heinz Mack, die Ideen Moholy-Nagys aufgreift

1958

Josef Albers verlässt die Yale University; Anni Albers publiziert ihr Buch On Designing

1963

Josef Albers publiziert sein Lehrbuch Interaction of Color

1964

Otto Piene immigriert in die USA

1965

Ausstellung The Responsive Eye am Museum of Modern Art in New York mit Werken der Op Art und Lichtkunst von Josef Albers, Richard Anuszkiewicz, Julian Stanczak, Heinz Mack und Robert Irwin; György Kepes kuratiert am Carpenter Center for the Visual Arts in Cambridge die Ausstellung Light as a Creative Medium (Licht als kreatives Medium)

1966

Robert Rauschenberg und der Ingenieur Billy Klüver initiieren eine Reihe von Performances unter dem Titel 9 Evenings: Theatre and Engineering (9 Abende: Theater und Ingenieurwesen) in New York

1967

Rauschenberg und Klüver rufen die Künstlervereinigung E.A.T. – Experiments in Art and Technology (Experimente in Kunst und Technologie) ins Leben; György Kepes gründet am Massachusetts Institute of Technology das Center for Advanced Visual Studies (CAVS), eine Denkfabrik für Künstler, Wissenschaftler und Technologen

1968

Otto Piene wird einer der ersten Stipendiaten am CAVS; das Los Angeles County Museum of Art richtet ein Art & Technology Program (Programm für Kunst und Technologie) ein und fördert u.a. Robert Irwin und James Turrell

Die Bauhaus-Rezeption in den USA startet in den 1920er Jahren und erlebt ihre Hochphase in den 1930er bis 1940er Jahren. Durch die Bauhaus-Retrospektive in Harvard 1952 folgt eine zweite Rezeptionswelle, die sich jedoch in den 1970er Jahren durch die politischen Wirren des Kalten Krieges abschwächt. Erst in den 1990er Jahren lebt das amerikanische Interesse am Bauhaus wieder verstärkt auf, wovon zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zeugen, die Sie bei Interesse in unserer Bibliothek einsehen können.

Medien

Katalog

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (deutsch oder englisch) im Kerber Verlag Bielefeld. Die Museumsausgabe kostet 27 Euro.

Audioguide

Ein Audioguide (deutsch oder englisch) ist für 2 Euro an der Kasse erhältlich.

Programm

TANZPERFORMANCE MESH

Freitag, 9.11., und Samstag, 10.11.2018, jeweils 17 Uhr
Samstag, 29.12., und Sonntag, 30.12.2018, jeweils 17 Uhr
Samstag, 2.2., und Sonntag, 3.2.2019, jeweils 16 Uhr
Samstag, 9.3., und Sonntag, 10.3.2019, jeweils 16 Uhr

VORTRÄGE

Freitag, 14.12.2018, 19.30 Uhr
Kristina Lowis (Berlin)
„Isn’t that bauhausy?“ – Fotografie am Institute of Design, Chicago

Freitag, 1.2.2019, 19.30 Uhr
Torsten Blume (Bauhaus-Archiv, Dessau)
Die Bauhausbühne als pädagogisches Konzept: Xanti Schawinsky und Oskar Schlemmer

Donnerstag, 7.2.2019, 19.30 Uhr
Dr. Sigrid Pawelke (Aix-en-Provence)
Die Bauhaus-Bühne und ihr Einfluss auf Amerika

Die Vorträge und Performances sind kostenfrei.

JUNGE NACHT

Freitag, 11.1.2019

FAMILIENTAG

Sonntag, 10.2.2019

Langer Freitag (am 2. Freitag im Monat)

Eintritt frei, bis 22 Uhr geöffnet

16, 17, 18, 20, 22 Uhr Öffentliche Rundgänge durch die Ausstellung
21 Uhr Öffentlicher Rundgang in englischer Sprache

ÖFFENTLICHE RUNDGÄNGE DURCH DIE AUSSTELLUNG*

Dauer: 60 Minuten, Treffpunkt: Foyer

Donnerstag, 16.30 Uhr
Freitag, 16 und 17 Uhr
Samstag und Sonntag, 14 und 15.15 Uhr

SPOTLIGHTS*

Dauer: 25 Minuten, Treffpunkt: vor der Ausstellung

Samstag
16 Uhr Bauhaus-Bühne
16.30 Uhr Lichtkunst
17 Uhr Fotoexperimente

Sonntag
11 Uhr Bauhaus-Bühne
11.30 Uhr Lichtkunst
12 Uhr Fotoexperimente

KURATORINNENFÜHRUNGEN*

Dauer: 1 Stunde, Treffpunkt: Foyer

Mittwoch, 12.12.2018, 16.30 Uhr mit Kristin Bartels
Donnerstag, 17.1.2019, 16.30 Uhr mit Dr. Tanja Pirsig-Marshall
Dienstag, 12.2.2019, 16.30 Uhr mit Kristin Bartels
Freitag, 1.3.2019, 16.30 Uhr mit Dr. Tanja Pirsig-Marshall

*Kosten für alle Führungen: Eintrittspreis in die Ausstellung, Teilnahmetickets sind 1 Stunde vor Beginn an der Kasse erhältlich

Schulprogramm

Die Angebote für Schul- und Kitagruppen rücken die Licht- und Bewegungsexperimente in den Fokus und bieten einfache Fotoverfahren, Transfertechniken, fluoreszierende Erprobungen, Raumsondierungen und performative Spuren­suchen. Bei den Ausstellungsgesprächen steht das Entdecken, das Wahrnehmungs- und Ausdruckvermögen sowie die Reflektion im Vordergrund. Bei Grundschulgruppen geht es um eine Hinführung zur Bildanalyse und daraus resultierende Anregungen für eigenes Arbeiten. Mit Gruppen aus weiterführenden Schulen wird über die Rezeption des Originals und die eigenen Produktionen reflektiert und so die Bildkompetenz gesteigert.

Ausstellungsgespräch für Schulgruppen

„Ich bin zu modern, um Bilder zu malen“, sagte Oskar Schlemmer, der 1923 die Theaterwerkstatt am Bauhaus übernommen hatte. Wie die Zukunft sich für diese neue Kunst entwickelt hat, können wir in der Ausstellung erforschen. Anhand der Originale zu den Themen Bauhausbühne, Tanz und Performance, Lichtkunst, Op-Art und experimentelle Fotografie studieren wir den Weg nach Amerika und zurück.

Dauer: 60 Minuten / Kosten: 50 € zzgl. 1 € Eintritt

Fortbildung für Pädagoginnen und Pädagogen: Abstrakter Film

Der mit dem Bauhaus verbundene Abstrakte Film steht für das Experimentieren mit ungegenständlichen Form- und Farbkompositionen – oft in Verbindung mit Musik. Angesteckt von der Kreativität der Bauhaus-Lehre und der im Kontext entstandenen Werke komponieren wir mit Stop-Motion-Technik kurze Filme. Legetrick-Filme sind mit der technischen Basisausstattung und in allen Klassenstufen realisierbar. Die Teilnahme ist ohne technische Vorkenntnisse möglich.

Freitag, 23.11.2018, 14–18 Uhr, Kosten: 20 €/pro Person inkl. Eintritt und Handout

Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung im Besucherbüro bis Dienstag, 20.11.2018.

Kita und Grundschule

Einfache Fotoverfahren ohne Kamera ermöglichen einen experimentellen Zugang zu den Ideen des Bauhauses. Mit Solarpapier können Bilder ohne weiteren Einsatz von Chemikalien durch die Sonne belichtet und mit Wasser fixiert werden. Fasziniert von Arbeiten wie Blueprint von Robert Rauschenberg und Susan Weil schaffen wir damit einen Mikrokosmus aus verschiedenen Strukturen: Naturformen wie Pflanzen und Federn treffen auf geometrische Gebilde aus Glasmurmeln oder Tüllstoff.

Dauer: 90 Minuten / Kosten: 75 € zzgl. 1 € Eintritt ab 6 Jahren

Für seine Reihe Homage to the Square hat Josef Albers farbige, ineinander verschachtelte Quadrate in einer stets gleichbleibenden Form zusammengestellt. Dies ist eine Einladung an uns, die Interaktion der jeweiligen Farben untereinander mit eigenen Augen zu entdecken. Es geht dabei um Farbwirkunken und Mischgesetze. Auch Arbeiten von Künstlern wie Nam June Paik und James Turell sind im Hinblick darauf interessant. Im Atelier erforschen wir die Wirkungen von Farben und Formen.

Dauer: 90 Minuten / Kosten: 75 € zzgl. 1 € Eintritt ab 6 Jahren

Licht und Schatten aus der Box: Ausgehend von den damals neuen Lightshow-Effekten des Theaters stellte László Moholy-Nagy 1930 seinen Licht-Raum-Modulator in Paris erstmals aus, heute ist er eines der Schlüsselwerke des Bauhauses. Aus dem Inneren des Kastens strömen die Lichtspiele durch die fehlende Rückwand hinaus. Auch wir konstruieren Apparate und lassen die Strukturen und sich verschiebenden Raster über die Wände huschen.

Dauer: 120 Minuten / Kosten: 100 € zzgl. 1 € Eintritt ab 6 Jahren

Sekundarstufe I + II

Inspiriert vom Bauhaus haben Künstler immer wieder plastische Papier-Gebilde entwickelt, die sich jeder Messbarkeit und Rationalität entziehen. Welche Wege in die Dreidimensionalität führen können, erproben wir in diesem Workshop. Ausgehend von der Lehre Josef Albers gestalten wir aus flachem Papier abstrakte Räume. Mit Faltungen, Schnitten und Drehungen sowie über Materialstudien erforschen wir dabei die Dynamik von Licht und Schatten.

Dauer: 120 Minuten / Kosten: 100 € zzgl. 1 € Eintritt

Das Werk Das triadische Ballett von Oskar Schlemmer zählt zu den Bauhaus-Ikonen schlechthin. Hier und im von T. Lux Feininger fotografiertem Stäbetanz stehen die tanzenden Menschen in Konkurrenz zu den Formen ihrer abstrakten Kostüme. Davon inspiriert bringen wir im Atelier eigene Farb- und Formkompositionen im UV-Licht in Bewegung, um am Übergang von Mensch und Maschine die Beziehung zwischen Form und Raum zu erkunden. Achtung: Bitte langärmelige schwarze Kleidung für das Schwarzlichttheater anziehen.

Dauer: 120 Minuten / Kosten: 100 € zzgl. 1 € Eintritt

Der Künstler Andor Weininger interessierte sich für wechselnde Perspektiven sowie für Fläche und Raum. Seine Suche danach brachte ihn in den 1920er Jahren auf die Idee der Mechanischen Bühnenrevue. Für dieses Theater ohne Darsteller überführte er geometrische Formen in die Dreidimensionalität und bewegte die Dinge auf der Bühne. Wir studieren seine Entwürfe für mechanischen Arbeiten und übersetzen sie in Miniaturformate, die mit räumlich gestaffelten Schichten sowie drehenden Formen und Figurinen spielen.

Dauer: 120 Minuten / Kosten: 100 € zzgl. 1 € Eintritt

Die Bauhaus-Lehre ermöglichte, Techniken zu erforschen und in neue ästhetische Zusammenhänge zu bringen. In diesem Geist komponierten Künstler wie Xanti Schawinsky experimentelle Fotografien aus Schatten- und Lichtstrukturen. Oft bleibt für uns rätselhaft, welche Objekte für die Motivfindung eingesetzt wurden. Wir spüren dem nach und nutzen den Kopierer als künstlerisches Werkzeug für eigene Versuche. Die entstandenen Ergebnisse übertragen wir mit der Methode des Bildtansfers auf unterschiedliche Trägermedien.

Dauer: 120 Minuten / Kosten: 100 € zzgl. 1 € Eintritt

 

Dauer: 120 Minuten / Kosten: 100 € zzgl. 1 € Eintritt

Der Bauhauslehrer László Moholy-Nagy prägte nicht nur den Begriff des Fotogramms für kameralose Lichtbilder, sondern beeinflusste auch die künstlerische Fotografie in den USA. Eines der frühen experimentellen Verfahren ist die Zyanotypie, so genannt wegen ihres Blautons. Sie ermöglicht Negativabdrücke auf unterschiedlichen Trägern wie Papier, Holz, Stoff oder Stein. Wir diskutieren in der Ausstellung Vorbilder, bevor wir selbst die Effekte nutzen und darüber reflektieren.

Dauer: 120 Minuten / Kosten: 100 € zzgl. 1 € Eintritt

besucherbuero@lwl.org

+49 251 5907 201

Service

Führungen buchen

besucherbuero@lwl.org
+49 251 5907 201

ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag bis Sonntag 10—18 Uhr
Am zweiten Freitag im Monat bis 22 Uhr


EINTRITT (INKL. SAMMLUNG)

12 EUR / ermäßigt 6 EUR

Kontakt

LWL-Museum für Kunst und Kultur
Domplatz 10, 48143 Münster
+49 251 5907 01
museumkunstkultur(at)lwl.org
www.lwl-museum-kunst-kultur.de

Presse

Die Pressemappe können Sie hier herunterladen.
Bildmaterial für Ihre Presseberichterstattung finden Sie hier.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:
Judith Frey, judith.frey(at).lwl.org, +49 251 5907 209

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